NACHHALTIGKEITS ABC

Das Thema Nachhaltigkeit und umweltbewußtes Handeln hat sich seinen Platz in der Werbewirtschaft hart erkämpft und spielt heute ganz vorne mit. Ob Hersteller, Lieferant, Händler oder Endverbraucher, uns allem wird es immer wichtiger, wie und wo das Produkt entsteht, welche Verarbeitungsverfahren angewandt, was für eine Verpackungsart genommen und zu guter Letzt, auf welchen Wege die Produkte transportiert werden. 

Deshalb gibt es seit einigen Jahren verschiedene Vereinigungen und Verbunde, die sich mit diesen Kriterien auseinander setzen, um Transparenz zu schaffen. Diese soll aufzeigen, ob das Produkt aus kontrollierten Anbau, unter Anwendig von umweltverträglichen chemischen und künstlichen Stoffen, unter sozial verträglichen Bedingungen erzeugt wurden und ob die Transportwege besser zu organisieren wären. Eben, so dass jeder mithelfen kann, schadstoffreduzierender und umweltbewußter zu handeln.

BCSI - (Business Social Compliance Initiative)

Die Mitgliedschaft in der Vereinigung BCSI nimmt stetig zu, denn dadurch zeigen die einzelnen Mitglieder Ihren klaren Standpunkt zu bestimmten Verhaltensregeln, die als Verhaltenskodex vorgegeben sind. Die Grundsubstanz darin sind, eine ethnische lieferkette aufzubauen.   

 

 

EU Ökolandbau

Die ökologische/biologische Produktion bilden eine Gesamtheit der landwirtschaftlichen Betriebsführung sowie der Lebensmittelproduktion, europaweit. Grundprinzipien sind der Verzicht auf mineralische Stickstoffdünger, auf  chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel und  auf genetisch veränderte Organismen. Dafür aber umso mehr für einen geschlossenen Nährstoffkreislauf durch flächengebundene Tierhaltung und tiergerechte Haltungsverfahren sowie vielfältige Fruchtfolgen. Die gesetzliche Grundlage bilden die Verordnungen EG-Öko-VO Nr. 834/2007 und EG-Öko-VO Nr. 889/2008 

FSC Standard

Als Lieferant eines Produktes, das als Ganzes oder in Teilen ursprünglich aus dem Rohstoff HOLZ gewonnen wurde, hat man zu belegen, dass die Produkte von einer nachhaltigen Quelle stammen. Die Zertifizierung garantiert die Umweltqualität dieser Produkte. Die FSC-Produktketten-Zertifizierung COC (Chain of Costody) garantiert seinerseits, dass alle FSC zertifizierten Produkten nach den entsprechenden Richtlinien produziert werden, und das vom Wald über die Gewinnung von Holz bis hin zum Endverbraucher, kein Produktionsschritt unzertifiziert bleibt. Dies gibt jeden Verarbeiter und Händler die Sicherheit, dass die eingekaufte, zertifizierte Ware tatsächlich aus verantantwortungsvoll bewirtschafteten Wäldern oder wiederverwerteten Produkten stammt.